ein erwachsener mensch hat im durchschnitt 100.000 haare
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pro quadratzentimeter konzentrieren sich ca. 100 haare
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100 haare verlust pro tag sind völlig normal
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die lebensdauer eines kopfhaares beträgt durchschnittlich 7 jahre
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wimpern überleben knapp 150 tage
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der haarfollikel ist das wachstumszentrum des haares
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therapien sind nur erfolgreich, wenn die wachstumszelle einbezogen wird
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negativfaktoren für den haarfollikel sind: nervliche beanspruchung / ernährung / stoffwechsel
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jedes haar besitzt einen aufrichtemuskel, der uns bei bedarf die haare zu berge stehen lässt
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augenbrauen und wimpern haben keinen aufrichtemuskel
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haar besteht zu 90% aus keratin
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haare sind nach dem austritt aus der kopfhaut "tot"
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im nassen zustand dehnt sich ein gesundes haar um bis zu 30% seiner normalen länge
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austrockung der haare verringert die elastizität
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spliss kann nur durch schneiden entfernt werden
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diät, alkoholismus und falsche ernährung können zu schädigung des haares und schlimmstenfalls zu haarausfall führen
welches sind die häufigsten haarprobleme?
die häufigsten haarprobleme sind zu trockenes oder zu fettiges haar, kopfschuppen und haarausfall. zu trockene und zu fettige haare lassen sich mit den entsprechenden shampoos, spülungen und kuren etwas beeinflussen. tägliche kopfwäsche mit geeigneten shampoos schadet dem haar in der regel nicht; nur bei fettigem haar eher weniger waschen, da durch das waschen die talgdrüsen zur produktion von fett angeregt werden. wichtig ist, dass das haar anschlieflend stets gut mit klarem wasser ausgespült und nicht zu heiß gefönt wird. auch kopfschuppen sind meist nur ein kosmetisches problem. es können jedoch auch eine schuppenflechte, ein ekzem oder eine pilzinfektion dahinterstecken. spezielle schuppenshampoos können hier helfen. ein neues mittel gegen pilze (ketoconazol) wirkt bei durch eine bestimmte pilzart ausgelösten kopfschuppen.
wie kommt farbe ins haar?
es gibt zwei wesentliche möglichkeiten, die natürliche haarfarbe zu verändern: mit dauerhaften oder auswaschbaren farben. chemiker unterscheiden zwischen den "direktziehenden" farbstoffen, die das haar nicht verändern und mit der zeit auswaschen, und oxidativen farbstoffen, die das haar verändern und dauerhaft färben.
die auswaschprodukte sind leicht daran zu erkennen, dass sie nicht aus zwei lösungen zusammengemischt werden müssen. sobald ein oxidationsmittel gesondert hinzu kommt, lassen sich die haarfarben nicht mehr ohne weiteres auswaschen.
tönungen
eine tönung enthält "direktziehende" farbstoffe, die sich auflen am haar anlagern und die neue farbe bilden. die haarstruktur wird dabei nicht verändert. tönungen wirken addierend zur bestehenden farbe. die neue farbe ist meist dunkler oder kräftiger als die ausgangsfarbe. je heller die ursprungsfarbe im verhältnis zum kosmetischen ton ist, desto intensiver ist das farbergebnis. je nach haarzustand und einwirkzeit überdauert eine tönung drei bis acht haarwäschen.
so wirkt eine tönung
die farbpigmente sind in einer tönung fix und fertig gemischt. sie lagern sich in den äuflersten bereichen der haare, der schuppenschicht, an. eine tönung wird auf das nasse haar aufgetragen. denn bei feuchtem haar "sträuben" sich die haarschuppen auf und können die farbpigmente festhalten. wenn die haare trocknen, legen sich die haarschuppen wieder an, umschlieflen die farbpigmente und geben sie bei den folgenden haarwäschen stück für stück wieder ab.
intensivtönungen
intensivtönungen bilden die erste stufe der oxidationshaarfarben und bestehen aus entwickler und kuppler. sie enthalten jedoch nur einen geringen anteil an oxidationsmitteln, bewirken keinen pigmentabbau im haar und verändern nicht die haarstruktur. eine intensivtönung färbt das haar nicht heller, sondern ergänzt lediglich die natürliche haarfarbe. sie ist jedoch fester im haar verankert als eine herkömmliche tönung und überdauert bis zu 20 wäschen.
die zwei komponenten einer intensivtönung werden unmittelbar vor dem auftragen gut vermischt. die kleinen farblosen farbvorstufen in entwickler und kuppler verbinden sich jetzt mit hilfe des oxidationsmittels zu gröfleren farbpigmenten als bei herkömmlichen tönungen und können sich im haar länger halten.
haarfarben
für dauerhafte veränderungen sind oxidative haarfarben nötig. sie erzielen besonders intensive farbveränderungen und erfüllen fast jeden farbwunsch. das individuelle ergebnis wird durch kuppler und entwickler erzeugt, die jeweils unterschiedliche farbstoffe bilden und das haar vollständig durchfärben. anders als bei einer tönung werden beim färben natürlich vorhandene pigmente abgebaut, um die gewünschte farbnuance zu erhalten. dadurch kann man das haar auch heller färben.
so wirkt eine haarfarbe
dauerhafte haarfarben verändern durch oxidation die natürliche pigmentstruktur der haare. sie setzen sich aus entwickler und kuppler zusammen und enthalten ammoniak und ein oxidationsmittel, meistens wasserstoffperoxid. zunächst lässt ammoniak das haar aufquellen. dann verbindet das peroxid die farbvorstufen in entwickler und kuppler zu groflen farbpigmenten, die sich in den "aufgeweichten" haaren einlagern und es durchfärben. die farbmoleküle sind zu grofl, als dass sie ausgewaschen werden könnten.
blondieren
jede blondierung ist eine aufhellung des natürlichen pigments melanin um mehrere tonstufen. das gelingt über fünf nuancen bis hin zu weißblond. mit der blondierung erzielt man eine dauerhaft hellere haarfarbe, weil die natürlichen oder auch kosmetischen farbpigmente des haares abgebaut werden. blondiermittel werden wie eine haarfarbe mit wasserstoffperoxid gemischt und auf das trockene haar aufgetragen. das peroxid löst die farbpigmente des haares, die anschlieflend abgebaut werden.
experiment oder nummer sicher
die einen wechseln öfter die farbe und sind gespannt auf den effekt des eigenexperiments. andere gehen lieber zum friseur. da kostet die neue haarfarbe zwar etwas mehr, doch das ergebnis ist in den meisten fällen so, wie man es haben wollte. denn der fachmann bestimmt die struktur und die naturfarbe der haare. er wählt die entsprechende coloration und notiert alles auf einer kundenkarte
der größte feind des haares ist die stahlbürste!
ein allgemein beliebter satz nach dem haare waschen: "ziehen sie ruhig, mir macht das nichts aus. ich bin's gewöhnt". leider gewöhnen sich die haare niemals daran, denn bevor sie es tun könnten, sind sie entweder abgebrochen oder ausgerissen.
toppen können sie diese aussage und die tatsächliche ausführung nur noch durch den einsatz einer bürste mit stahlborsten. sie werden so gewiss durch die haare kommen wie diese ihnen ganz sicher kaputt gehen.
was passiert durch zu starkes bürsten des nassen haares und vor allem, was tun die stahlborsten den haaren an?
das haar dehnt sich im nassen zustand etwa um 30% seiner aktuellen länge. zu viel zug durch zu starkes bürsten überdehnt das haar, es zieht sich beim trocknen nicht mehr auf seine ursprüngliche länge zusammen, sondern bleibt
auf halbem weg hängen. der haarinterne zusammenhalt ist nicht mehr gegeben, das haar wird saft- und kraftlos. kein wickel, keine bürste beim fönen und auch keine dauerwelle wird dem haar je die natürliche spannung zurück bringen.
die stahlborsten tun ihr weiteres: sie zerreiflen das haar förmlich durch ihre scharfen kanten. mit jedem bürstenstrich schädigen sie das haar somit auf nicht mehr wieder gut zu machende weise.
tipp: werfen sie ihre stahlbürste in den mülleimer.
Unsere Empfehlung:
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Es ist freundlich zu gebrauchen und massiert die Kopfhaut.
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Haare
wachsen in vier Wochen ca. einen Zentimeter.
Im Sommer kann das Haar auf Grund erhöhter Hautfunktion (Schwitzen) schneller
wachsen als im Winter.
Die Haare des Nackenbereichs, unterhalb des Atlasknochens, wachsen für
gewöhnlich schneller als alle übrigen Partien der Frisur.
Eine frische Schnittstelle am Haar ist flach (ähnelt einem Baumstumpf). Nach ca
vier Wochen wird daraus wieder eine Spitze, die bald darauf splisst, bricht und
die Frisur allmählich zerstört.
Menschen können am Kopf bis zu sieben Wirbel haben.
Haarwuchsrichtungen sind individuell wie Fingerabdrücke und ändern sich nie
(weder durch Kämmen, noch durch Schneiden).